All Eyes on me – der Darm

Hallo!

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Die Schleimhäute des Darms sind ein wertvoller Schutzwall und halten Wache darüber, dass krankmachende Keime und Toxine unseren Verdauungstrakt nicht entern können.

Derzeit existieren schätzungsweise etwa 500 unterschiedliche Arten von Mikroben in unserem Darm. Er beherbergt allein etwa 100 Billionen (1014) Bakterien. Sie umfassen rund 1000 verschiedene Arten und damit eine enorme genetische Vielfalt (Mikrobiom/ Mikrobiota).

Darmpflege ist das A & O 

Sind im Darm abgelagerte Toxine im Übermaß vorhanden, kann das Milieu beeinträchtigt werden und der PH-Wert sich veränderern. Dieses hat zur Folge, dass sich dort pathogene Arten von Bakterien, Pilzen und Parasiten vermehren können. Ist die Symbiose und das natürliche Gleichgewicht der Mikroorganismen untereinander gestört, geraten Stoffwechselfunktionen aus dem Gleichgewicht. Greifen aufgenommene oder selbstproduzierte Toxine die Schleimhäute an, ist nicht nur die Abwehr gestört, sondern auch die Ausscheidung erneuter Toxine. Die Toxine können sich dort sammeln, haben eine längere Verweildauer als üblich und produzieren u.U. Gase, die hochgiftig sein können. Eine Schädigung dieser Barriere (Leaky Gut) kann einen vermehrten Übertritt von Antigenen, entzündungsauflösenden Keimen, Enzymen und Toxine in den Körper mit sich ziehen intestinale Autointoxikation.

Erfahre hier, was Du für die Pflege Deines Darms tun kannst.


Stimmt´s unten nicht, stimmt´s oben auch nicht.

Medizinische Untersuchungen zeigen immer deutlicher den Zusammenhang zwischen Darm und Psyche. Vor allem ist hier das vegetative Nervensystem mit dran beteiligt. Der Bauch und das Gehirn stehen dadurch in ständigen Kontakt. Das Oberstübchen weiß was im Unterstübchen vor sich geht. Signale gelangen in das Nervensystem und sorgen dafür, dass Botenstoffe wie Hormone und Neurotransmitter freigesetzt werden können. So werden Signale, z.B. in Form eines Reizes von außen, über den Vagusnerv an das Gehirn gesendet und dort vom limbischen System verarbeitet, der Ort der für die Emotionen zuständig ist. Dieses erklärt, warum Forscher auf den Begriff „Bauchhirn“ kamen. Auch aus dem Volksmund kennen wir die Aussage „aus dem Bauch heraus“ schon lange.

Das alles hat im Umkehrschluss wieder Auswirkungen auf die Psyche, in Form von Zickigkeit, Reizbarkeit oder Überforderung. Oftmals befinden sich viele meiner Patienten in einem Teufelskreislauf aus dem Versuch zu entspannen und loszulassen und dem Gefühl, dass es ihnen einfach nicht gelingt oder ihnen ist einfach alles egal und sie gehen auf Verdrängungsmechanismus.

Erfahre in diesem Blog mehr über den Darm.

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