Ängste, Depressionen & Pessimismus – der Retter: Johanniskraut

Für die einen ist es Unkraut, für die anderen eine schöne Blume und für manche ist es ein Heilmittel von besonders großer Bedeutung. Man findet es in den Sommermonaten am Wegesrand und hat man es einmal wahrgenommen, dann entdeckt man es plötzlich überall. Aber nicht nur sein Anwesen bereichert uns mit seinem prächtigem gelb, sondern auch sein Geruch. Es riecht süßlich, lieblich, blumig und die Farbe wird beim Reiben der Blüten von gelb zu rot. Jene Farbe, welche dem Johannisblütenöl das tiefe, kraftvolle Rot verleiht und jenes Aroma, welches beim Einatmen zur sofortigen Entspannung führt. Reibt man es an die Schläfen und zwischen die Augenbrauen („drittes Auge“= Zirbeldrüse/DMT-Produktion), verbindet man damit oftmals ein Gefühl von kindlichem Urvertrauen.

Ein Gefühl, welches der Menschheit abhanden gekommen ist . . . 

Urvertrauen? Definition: Ein Gefühl, welches einst die Grundlage jeder Religion darstellte. Ein Gefühl, welches Dich mit Dir selbst verbindet. Ein Gefühl, welches Du nicht über den Verstand greifen kannst, auch wenn Du noch so lange über eine Entscheidung nachdenkst. Ein Gefühl welches aus dem Herzen kommt, Deiner Intuition folgt. Es kann weder aus einem Buch (z.B. Bibel, Koran) gelernt werden, noch kann es Dir ein anderer Mensch beibringen. Sie können Dir Inspirationen geben, jedoch sollten diese Inspirationen nie die endgültige Wahrheit sein. Auch führt die Einhaltung religiöser Vorschriften und Pflichten nicht dazu, dieses Gefühl in sich zu spüren. Es ist ein Gefühl, was nur Du ganz allein in Dir entdecken kannst. Um dieses Gefühl in Dir wieder zu entdecken und es zu stärken, braucht es Leid, Angst, Zweifel, Skepsis, Einsamkeit, Trauer, Hilflosigkeit. Denn genau jene Gefühle bringen Dich dazu sie zu transformieren und in Vertrauen umzuwandeln.  Muss man etwas tun, weil es jemand vorschreibt, erwartet oder verlangt, ist man nicht frei. Freiheit ist jedoch wiederum der Schlüssel zum Vertrauen. Erst wenn man frei ist von den „bad vibes“ in einem und man negativ aufsteigende Emotionen schnell umwandeln/ transformieren kann in Vertrauen, dann ist man durch-lässig, weil man weißt, dass eh alles so kommen soll und wird, wie es für einen bestimmt ist. Dann hat man sein Ego (=Schmerzkörper) besiegt. 

Um diese Freiheit von Schmerz, Angst, Trauer, Leid, Entscheidungsträgheit, Hilflosigkeit zu erfahren, hat die Natur uns unendliche Möglichkeiten zur Verfügung gestellt. Die stärkste Medizin, die die komplette ICH_Ego-Verstands-Nummer in einem auflösen kann und einen in die absolute Freiheit und Urvertrauen führt, ist die Dschungelmedizin Ayahuasca. Nicht jeder hat allerdings die Möglichkeit in den Dschungel von Amazonien (dort ist diese Substanz legal) zu fahren und eine Zeremonie damit zu machen. Deshalb müssen wir uns darauf fokussieren, was in unseren Breitengraden so gedeiht, z.B. JOHANNISKRAUT. Interessanterweise beobachte ich, dass es dieses Jahr auffällig viel wächst. Vielleicht ein Zeichen von Mutter Erde, dass die Menschheit es besonders in dieser aufregenden und krassen Zeit benötigt?

Also warum diese wunderbaren Geschenke von Mutter Erde nicht nutzen… !?

In der Klosterheilkunde galt es einst als heilig. Und das ist es wahrhaftig! Geschmückt mit Johanniskrautkränzen tanzten die Menschen früher ums Sonnwendfeuer und feierten den längsten Tag des Jahres. Anschließend warfen sie die Kränze ins Feuer oder übers Hausdach – das sollte vor Hexen, Dämonen und böser Zauberei schützen. Das goldgelbe Kraut blüht um Johanni (24. Juni) und wirkte, zu dieser Zeit gepflückt, angeblich besonders heilkräftig. Schon seit über 2000 Jahren ist Johanniskraut als Heilpflanze bekannt. Zunächst versuchten Heilkundige mit dem Kraut Wunden, Gicht und Rheuma zu kurieren. Im späten Mittelalter setzten Kräuterkundige Johanniskraut auch gegen Angst und Stimmungsschwankungen ein.

Johanniskraut versus Antidepressiva !?

Wie schade, dass es so aus dem Trend gekommen ist und statt Johanniskraut nun lieber chemisch hergestelltes Antidepressiva eingesetzt wird. In Deutschland leiden etwa 4 Millionen Menschen an einer depressiven Störung und weltweit sind schätzungsweise 350 Millionen Menschen betroffen. Jeder dritte Notarzteinsatz hat mit psychischen Krisen zu tun. Von 100 erkrankten Menschen suchen derzeit etwa 35 professionelle Hilfe und zudem ist bei 15- bis 35-Jährigen der Suizid oft Folge einer Depression die zweithäufigste Todesursache. (Quelle: http://www.frnd.de/zahlen-fakten/). Die Menschen in den 33 am höchsten entwickelten Ländern der Welt schlucken mehr und mehr Tabletten. Oft sind die Nebenwirkungen stärker als die Wirkung an sich (z.B. Packungsbeilage von Antidepressiva).

Diese Zahlen geben Anlass zum handeln!

Nicht immer muss man bei einer emotionalen Lebenskrise gleich hochdosiert und dauerhaft ein Antidepressiva einnehmen. „Depressionen“ gehörten schon immer zum Alltag der Menschen, nur wurden sie damals nicht als „Depression“ benannt und schon gar nicht als chronisch manifestes Krankheitsbild diagnostiziert. Hat man sich in einer allgemeinen Grundstimmung von Angst, Wut, Zorn, Trauer und chronisch negatives Denken (=Pessimismus) gefangen und findet kein Weg heraus, so kann Johanniskraut also ein guter Freund und Helfer sein. Vor allem, weil genau diese Phasen maßgeblich unsere Gesundheit beeinflussen, denn emotionaler Stress (vor allem „grübeln“, sich sorgen) wirkt sich massiv auf unseren Säure-Basen-Haushalt aus und ist die Ursache für viele Krankheiten. Denn durch Stress werden Stresshormone produziert, die als Stoffwechselendprodukt Säuren produzieren. Lässigkeit hingegen fördert unsere Gesundheit! Also, bewahre Dir Dein kindliches Urvertrauen! Glaube an die Liebe, glaube an den Frieden und glaube vor allem an Dich selbst!

Hier ein kleines Video von mir, in dem es darum geht Herausforderungen und Krisen anzunehmen, denn JEDE HERAUSFORDERUNG HAT EINE MESSAGE AN DICH!

So, catch the Challange and feel the Power of NOW! 

Bis bald,

Deine Carolin

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