Säure-Basen-Balance

Eine „Entsäuerung“ (Begriff gibt es im schulmedizinischen nicht) geht nach dem Verständnis von Heilpraktikerin Carolin Tietz immer mit einer Darmreinigung einher. Jedoch ist der Begriff „chronisch latente Azidose“ (chronisch leichte Übersäuerung des Blutes) mittlerweile ein anerkanntes Krankheitsbild in der Schulmedizin mit eigenen ICD10 Schlüssel.

Es ein Unterschied, ob man intrazellulär oder extrazellulär entsäuert. Also das Blut oder die Zelle. Auch in der Diagnostik ist dieser Unterscheid wichtig, denn die schleichende Übersäuerung lässt sich rechtzeitig ermitteln indem man das Verhältnis der Elektrolyte innerhalb und außerhalb der Zelle misst (Vollblutanalyse). Dieses ist reine Biochemie und hat mit Esoterik nichts zu tun, wie es den Naturheilkundlern oft nachgesagt wird.

 

Achtung Basenpulver!

Vor allem Basenpulver enthalten oftmals intrazelluläre Stoffe. Sind die Ausleitungsorgane wie z.B. Niere in ihrer Funktion beeinträchtigt, ist es empfehlenswert unbedingt parallel auch die Nieren zu stärken. Es ist immer das gleiche Prinzip: Mobilisiert man mehr Gifte, in diesem Fall Säuren, als ausgeschieden werden können, kann es zum Rückstau kommen und die Ausleitungsorgane stärker beanspruchen und sich an anderen Stelle absetzten. Typisch sind die beim Fasten auftretenden Gichtsymptome (Ablagerungen von Harnsäurekristalle).

 

 

Zum Ausgleich der Säure-Basen-Balance ist der beste Weg sich basisch zu ernähren, Sport zu machen, viel zu trinken, sich ausreichend Ruhephasen zu gönnen und Stress zu vermeiden.

Wenns so einfach wär…

Wir leben in einer Zeit, in der wir an jeder Ecke süßen Verlockungen ausgesetzt sind, der Alltag meist wenig Raum für Ruhe und Erholung bietet und Stress/ Reizeinflüsse oft nicht zu vermeiden sind.


Um so mehr brauchen wir Ausgleich.

Um seinen Körper zu entsäuern, sollte man ganzheitlich und professionell vorgehen. Dabei zu bedenken ist:

  • die Funktion des Darms
  • die Funktion der Nieren
  • die Entgiftung der Lymphbahnen

Nach und nach sollten alle Ausleitungsorgane auf die mobilisierten Säuren vorbereitet werden und in ihrer Funktion gestärkt werden. Altbewährt setzt mittlerweile lieber auf sanfte, intermittierende Entgiftung statt eine Hardcore Fastenkur. Erfahre mehr.


Ursache für eine Übersäuerung klären!

Nicht nur eine ungesunde Ernährung kann zu einer Übersäuerung führen, sondern auch Pilze im Darm, Schwermetalle, Hormonentgleisungen, Parasiten oder unverarbeitete Konflikte.

Eine Entsäuerung geht also auch mit der Eliminierung von „Störfaktoren“ einher.

Das A & O und die beste und billigste Entgiftung der Welt ist der ATEM! Wir entsäuern den größten Teil über die Atemluft. Deshalb haben viele Menschen auch einen schlechten Atem, weil die Gifte (oftmals aus dem Magen-Darm-Trakt) heraus wollen. Sie denn die Ursache der Gifte liegt in Zahnfleischentzündungen oder Karies. Aber auch hier ist ein übersäuertes Milieu in der Mundhöhle oftmals nachzuweisen (PH-Teststreifen).

Richtiges Atmen, aus dem Bauch heraus, kann sehr viel bewirken. Auch das Trinken von gutem Wasser ist förderlich für die körpereigene Entgiftung.

 

 

 

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