Vegetatives Nervensystem

Das größte Gift ist jenes, welches wir selbst produzieren: Stress

Laut Forschungen ist die Zahl der psychischen Erkrankungen seit den 90er Jahren massiv gestiegen. Schon jetzt sind psychische Erkrankungen, die auf Stress zurückzuführen sind, schätzungsweise der häufigste Grund für Frühverrentungen.

Die Natur hat uns einen Überlebensmechanismus eingebaut, mit dem wir in Stresssituationen schnell reagieren können („Flight-or-fight-Response“). Dabei werden Stresshormone wie Adrenalin, Noradrenalin und Cortisol ausgeschüttet. Der Organismus läuft dann auf Hochtouren.


Das Team: Sympathikus & Parasympathikus

Dieser Vorgang wird vom vegetativen Nervensystem gesteuert, in diesem Falle vom „Anspannungsnerv“ (Sympathikus). Ist er aktiviert, steigt die Herzfrequenz, die Pupillen weiten sich und der Stoffwechsel fährt herunter. Es werden quasi alle Körperfunktionen gepusht, die uns leistungsfähiger machen, und alle Funktionen gedrosselt, die für Entspannung sorgen. Allerdings werden heute die mobilisierten Kräfte nicht mehr in Form von Bewegung umgesetzt. So kann im Körper ein „Energiestau“ entstehen. Messbar ist dieser zum Beispiel durch einen erhöhten Cortisolspiegel im Blut, einen ständig erhöhten Herzschlag oder Blutdruck.


Stresshormone produzieren Abfallprodukte (z.B. Säuren) im Körper

Ein Mensch kann sich noch so gesund ernähren und Sport machen, wenn sein vegetatives Nervensystem allerdings unter Anspannung steht (zwanghaft), dann kann dieses eher kontraproduktiv sein. Ein zu starkes Gesundheitsbewusstsein kann einem den Genuss und die Leichtigkeit nehmen. Genuss und herzhaftes Geschlemme, sich mal gehen lassen und 5 gerade sein zu lassen und auch mal faul vor „der Glotze abhängen“ kann zwischendrin auch sehr beruhigend sein und den Parasympathikus anregen.

 

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