Übersäuerung

Übersäuert…?

„Keine Krankheit kann in einem basischen Milieu existieren, nicht einmal Krebs.“
(Dr. Otto Warburg Nobelpreis für Krebsforschung)

 

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Übersäuerung ist ein Zustand, der oft ganz am Anfang eines Leidenswegs stehen kann. Ein übersäuertes/ zu basisches Milieu kann die optimale Grundlage für die Ausbreitung „schlechter“ Bakterien, Pilze (Hefepilze wie Candida Albicans), Viren und anderer Erreger/Parasiten bilden, aber auch für die Ablagerung von Toxinen in den Schleimhäuten (wie Magen, Darm, Lunge, Nasennebenhöhlen, Geschlechtsorganen). Dieses entzieht dem Organismus sämtliche Energie und Sauerstoff, schwächt das Immunsystem und kann letzten Endes auch die Gefäße, Gelenke oder Organe in Mitleidenschaft ziehen.

Oft beginnt der Teufelskreislauf „chronisch krank“. Dauermedikamente (zum Beispiel Blutdrucksenker oder Säurehemmer), Schmerzmittel (Ibuprofen, ASS, Paracetamol und Ähnliches) werden eingenommen und dem Körper somit weitere Säuren und Toxine zugeführt. Eine Übersäuerung äußert sich nicht nur durch Sodbrennen (die Säure aus dem Magen steigt hoch), wie von vielen angenommen wird. Sodbrennen ist aber eines von vielen Anzeichen und sollte bei Dauerzustand ernst genommen werden.


Weitere Symptome einer Übersäuerung können sein:

  • Muskel- und Gelenkschmerzen, Nackenverspannungen
  • Schnelle Erschöpfbarkeit, ständige Müdigkeit
  • Mundgeruch, stinkender Schweiß
  • Magen-Darm-Störungen (Verstopfung/Durchfall)
  • Cellulite, schwaches Bindegewebe
  • Kopfschmerzen, Migräne
  • Brüchige Nägel, vermehrte Schuppenbildung, stumpfes und glanzloses Haar oder sogar Haarausfall
  • Häufige Infektanfälligkeit
  • Krampfadern, Venenleiden, Herzschmerzen

Die Liste möglicher Symptome ist endlos. Natürlich ist eine Übersäuerung nie die einzige Ursache einer beginnenden Erkrankung, vor allem wenn es genetisch bedingt ist. Meine Praxiserfahrungen haben allerdings gezeigt, dass viele Krankheiten oder Beschwerden durch eine professionelle Entsäuerung reduziert werden oder sogar ganz verschwinden können.


Übersäuerung kann folglich entstehen durch zu viel:

  • Negative Gedanken, Stress, Angst, Sorgen, Ärger, Depressionen
  • Tierische Eiweiße wie Fleisch, Wurst, Eier, Fisch
  • Industriell verarbeiteten Zucker (Kristallzucker)!!
  • Milchprodukte, Käse
  • Teig- und Backwaren
  • Kohlensäurehaltiges Mineralwasser, Cola, Limonade, Fruchtsäfte, Softdrinks
  • Genussmittel wie Alkohol, Nikotin und Kaffee
  • Konservierungsstoffe, Farbstoffe, Geschmacksverstärker (Glutamat), Süßstoffe wie Aspartam
  • Zahngifte (Amalgam), Umweltgifte
  • Stoffwechselendtoxine von Erregern wie Bakterien, Pilzen und Viren
  • Blähungen aus Gärung und Fäulnis
  • Übertriebenen Sport

 

Entsäuern – aber richtig! 

Sind diese Säuren im Übermaß in Deinem Körper vorhanden, weil dem Körper z.B. wichtige Basen zum neutralisieren fehlen oder Deine Ausleitungsorgane geschwächt sind, können sie nicht mehr richtig ausgeschieden werden. Es kann zum „Stau“ in den Entgiftungsorganen wie Leber, Lymphe, Niere und Darm kommen. Die „Säuren“ oder nicht neutralisierten Toxine werden im Bindegewebe eingelagert und die Faszien können verkleben. Die „Säuren“ mussten zuvor durch alkalische Mineralien (zum Beispiel aus den Zähnen, dem Haarboden oder den Knochen) neutralisiert werden. Werden zu viele Mineralien aus diesen Quellen gezogen, können Haarausfall, Osteoporose, Arthrose, Parodontose und Zahnschäden mögliche Folge sein.

Erst wenn das Fass zum überlaufen gekommen ist, kann es zu einer toxischen Krise kommen. Bestimmte Mineralien sind dann „weggefressen“ und dies macht sich als zusätzliches Übel bemerkbar. Durch eine gezielte Entgiftung, Entsäuerung und eine basische Ernährung können die Ausleitungsorgane unterstützt werden.


CAVE:
Wird die Entgiftung nicht systematisch durchgeführt, können mehr Säuren mobilisiert, als ausgeschieden werden und es kann zu einer verstärkten Toxinkrise kommen. 

 

 

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