Forever Young – Heiße Quelle

Glutathion/Schwefel

Bei den Indianern Nordamerikas waren heiße Quellen bereits vor über 10.000 Jahren bekannt und fanden als Heilstätten traditionelle Verwendung. Aber nicht nur dort, sondern auf der ganzen Welt profitierten Menschen von der heilenden Kraft dieser Quellen. Das Geheimnis dieses heilenden Wassers liegt in seinem hohen Schwefelanteil. Schwefel fand auch im biblischen Zeitalter Verwendung bei der Heilung verwundeter Soldaten. Im trojanischen Krieg wurden verletzte Soldaten zu den Heilschwefel-Bädern von Agamemnon entsandt. Das schwefel- und mineralreiche Tote Meer hilft unter anderem bei Arthritis, Allergien, Schuppenflechte und Ekzemen.

Schwefel kommt allerdings nicht nur in den heißen Thermalquellen vor, sondern normalerweise auch in unserem Körper. Es ist ein Schlüsselbestandteil von Kollagen und Bindegewebe. Als Aminosäure Glutathion gilt es zudem als das wichtigste Entgiftungssystem im menschlichen Organismus. Schwefel bindet freie Radikale, die Zellen und DNA schädigen können, und ist somit als Radikalfänger ständig auf der Lauer nach ihnen. Nicht nur für die Entsorgung von Pestiziden, Schwermetallen und Säuren wird es vom Körper verbraucht, sondern auch für die Abfallprodukte von Erregern (Viren, Pilzen & Co.). Es hat die Fähigkeit, die Toxine aus dem Bindegewebe (Schlacken) zu holen und fördert zudem den Leberstoffwechsel.

Der gesunde Organismus kann Glutathion aus den Aminosäuren Glutamin, Cystein und Glycin selbst herstellen. Gleichzeitig nehmen wir es auch mit der Nahrung zu uns. Mit zunehmendem Alter und zunehmender „Vergiftung“ sinken unsere Glutathionvorräte. Dies beginnt teilweise bereits ab dem jungen Erwachsenenalter, denn unser Organismus ist durch eine ungesunde Lebensweise sowie nicht immer zu beeinflussende Umweltfaktoren ständig dabei zu entgiften. Für die Entgiftung benötigt der Körper große Mengen Glutathion.

Besonders reich an Schwefel sind unter anderem Knoblauch, Bärlauch, Zwiebeln, Kohl, Kohlrabi und Spargel. Der Schwefel verleiht den besonders typischen Geruch, den Du von ganz frischem Kohlrabi kennst oder vom Urin, nachdem Du Spargel gegessen hast.

Heiße Quelle aus dem Wald: Bärlauch

Bärlauch galt schon im alten Rom als altbewährtes Hausmittel zur Frühjahrs-Entgiftung, da es überall wild wuchs. Auch hierzulande erfreuen wir uns im Frühling an der duftenden Ernte. Jedoch wird Bärlauch immer noch überwiegend in der Küche als Gewürzmittel gebraucht und oft gekocht, wodurch er seine heilsamen Wirkstoffe verliert. Erst neue, aufsehenerregende Forschungsergebnisse haben den Bärlauch wieder in den Mittelpunkt des medizinischen Interesses gerückt. Die Heilwirkung bezieht sich auf die hohe Konzentration an Schwefel, Vitamin C, ätherischen Ölen, Biokatalysatoren und Allicin, die antibiotisch wirken. Bärlauch enthält sogar weit mehr Eisen, Magnesium, Mangan und Schwefelverbindungen als Knoblauch. Das Eisen regeneriert die roten Blutkörperchen, das Magnesium beschleunigt Enzymvorgänge und hilft so bei der Entspannung der Muskulatur.

Auch besitzt es einen 20-fach höheren Adenosingehalt als Knoblauch. Adenosin hat die Eigenschaften von Vitamin A, C, E und Selen zusammen. Es erweitert die peripheren Gefäße und wirkt erfolgreich bei Migräne sowie Durchblutungsstörungen. Damit ist es im Kampf gegen Arteriosklerose, Schlaganfall, Herzinfarkt und Bluthochdruck ein bedeutendes Mittel. Adenosin hat sich auch bei Verstopfungen und Durchfall bewährt, zudem verhindert es das Wachstum schädlicher Bakterien im Magen-Darm-Trakt.

Bevor Du Bärlauch einnimmst oder eine Schwermetallausleitung machst, besuche mich oder einen Heilpraktiker in Deiner Nähe, der darauf spezialisiert ist. Es bedarf besonders in diesem Fall einer ausführlichen Anamnese und eines gut durchdachten Therapiekonzepts. Mehr erfährst Du im Healing Center Hamburg ++++++++

X