Massenplage Pilz, Blähbauch & Sugar

Gestern durfte ich hier in Malaysia den Nobel- Preis- Träger 2015 Dr. Ahrens kennenlernen und mir einen Vortrag von ihm anhören. Er hat nicht nur den Wirkstoff gegen Ebola entdeckt, sondern auch ein bestimmtes Enzym, welches bei Diabetes helfen könnte. Und zwar kommt es aus der Grapefruit! Er selbst ist Naturliebhaber und war schon immer von der Wirkung der Grapefruit überzeugt. Mein Herz hat er berührt, indem er sagte, dass wir wieder lernen müssen von der Natur zu lernen! Auch sprach er die Problematik der Gifte in unserer Umwelt an. Nicht nur Schwermetalle, Pestizide, Säuren über die Ernährung stellen ein immer zunehmendes Problem dar, sondern vor allem der Zucker. Er behauptete sogar, dass Zucker das größte Gift ist und bei jeder Aufnahme der Körper mit der Abwehr auf dieses „Gift“ reagiert. Dieses führt letzten Endes nicht nur dazu, dass man im Alter Diabetes bekommen kann, sondern dass sich in Kombination mit anderen Ursachen immer mehr Allergien und Unverträglichkeiten entwickeln, da dass Immunsystem mit der Abwehr zu vieler Fremdstoffe irgendwann überlastet ist. Vor allem dann, wenn es vermehrt Antibiotika ausgesetzt war/ ist. Von Diabetes sind weltweit 285 Millionen Menschen betroffen, 435 Millionen werden für das Jahr 2030 prognostiziert und laut Schätzungen weiß es die Hälfte nicht einmal.

Auch stellte er den Zusammenhang mit Diabetes und Alzheimer/ Demenz dar. Eine weitere umfassende Studie dazu ist in Arbeit. Hierbei kombiniert er u.a. Kokosnuss und Grapefruit miteinander.

Um jedoch einen gesundheitlichen Effekt von Grapefruit zu erreichen, zudem soll es auch das Gewicht reduzieren, müsste man seiner Meinung nach etwa 40 Grapefruits/ Tag essen. Somit hat er ein bestimmtes Enzym aus der Grapefruit extrahiert und es mit einem Enzym aus der grünen Kaffeebohne und einem Enzym aus der Zwiebel vereint. Diesen Enzymkomplex nennt er Emulin. Natürlich ging es bei der Veranstaltung auch wieder mal um ein bestimmtes Produkt mit diesem Enzym, welches revolutionär die ganze Welt retten soll. Aber warum auch nicht… immerhin haben die Millionenspender dieser Studie dazu beigetragen, dass Grapefruit und natürliche Mittel noch mehr supportet werden. Falls jemand Interesse hat, dieses Produkt zu kaufen: Es heißt DeCARB und ist von dem Pharmaunternehmen IGalen.

Jedoch waren die Veranstalter und Sponsoren dort nun auch nicht alle die schlanksten. Und ich kenne den Versuch das Problem mit „wir finden eine Lösung, um unseren Lifestyle beizubehalten“ zu lösen, nur allzu gut.  Natürlich nascht man gerne und natürlich isst man auch gerne mal ne Pizza oder trinkt gern Alkohol. All diese Sache jedoch enthalten Einfachzucker. Aus einer Portion Reis werden umgerechnet etwa 10 TL Einfachzucker.

Ich persönlich glaube, wenn wir uns wirklich fresh und fit halten wollen, dann macht es Sinn seine Ernährung langfristig auf „low- carb“ umzustellen und zudem oute ich mich jetzt ganz offiziell: ich bin Fan von der Steinzeitnahrung (Paleo). Da ich vom Land komme und es in meiner Familie immer frischen Fisch (selbst geangelt), frische Eier oder Enten, Hähnchen, Kaninchen aus dem Garten oder Wildfleisch gibt, werde ich mir das auch nie abgewöhnen können. In der Großstadt ist es schwierig gutes und nicht all zu teures Fleisch zu finden, jedoch ist es möglich. Eiweiße = Aminosäuren, braucht der Körper zum Entgiftungsprozess und es ermöglicht uns weniger Kohlenhydrate (in Form von Einfachzucker) zu essen. Jedoch auch hier wieder nicht zu viel, um auf den Säure- Basen-Haushalt zu achten und Eiweiß immer mit Gemüse kombinieren.

Sollte man auf vegan oder vegetarisch umsteigen, nimmt man häufig statt Eiweiße sehr viele Kohlenhydrate zu sich. Zucker ist vor allem auch in süßen Früchten, wie Datteln, Feigen & Bananen. Zudem fördert eine kohlenhydratreiche Nahrung (in Kombi mit ungesunden Fetten) einen bestimmten Pilz, und war den Hefepilz Candida Albicans. Dieser führt zu einem aufgeblähten Bauch und ist zudem ein ernstzunehmendes Problem, denn seine Stoffwechselendprodukte sind giftig. Dieser Pilz nimmt weltweit jedoch einen zentralen Stellenwert ein. Er ist nämlich auch eine wichtige Schutzfunktion, um unseren Körper vor Schwermetallen, wie Quecksilber zu schützen. Bestimmte Pilze sind in der Lage, Verbindungen mit bestimmten Metallen einzugehen. Verbreitet er sich jedoch zu sehr im Körper, kann er immer wieder Probleme machen und ist die verkannte Ursache vieler Entzündungsprozesse.

Auch neben gesunder Ernährung, kann ein ausgewogener Lifestyle (Social- life = wichtig für die Seele, aber auch ausreichend Ruhephasen), regelmäßige Entgiftung und Entsäuerung, Sport usw. schon mal viel dazu beitragen nicht irgendwann im Altersheim zu landen, an einer Demenz oder an einen faulenden Diabetesfuß zu erkranken.

Zudem bestätigte ein befreundeter Wissenschaftler, der grundsätzlich erst einmal allem gegenüber skeptisch ist, die Wirkung der Grapefruit. Er ist sein Leben lang um die Welt gesegelt und hat beobachtet, dass dort wo die Menschen sich viel von Grapefruit ernähren, immer besonders schön und schlank waren. In meiner Praxis verschreibe ich gerne das Öl der Grapefruitkerne gegen den Pilz Candida (Bioladen, 25€). Dieses ist jedoch auch mit Vorsicht zu genießen! Langsam anfangen und auf max. 15/ Tag Tropfen steigern. Denn das Öl kann auch giftig sein, wenn man zu viel benutzt. Auch die Bauchspeicheldrüse (Insulinproduktion, bei Ungleichgewicht ->Diabetes) gilt es – vor allem bei gehäuften Alkoholkonsum – regelmäßig zu entgiften und zu stärken. Dazu verwende ich am allerliebsten das Präparat von der Firma Fackler, Metaharonga. Damit habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht!

Eine letzte und unangenehme Info: Candida Albicans ist leider auch ansteckend. Er kann durch Knutschen oder Sex übertragen werden. Einen Pilz hatte sicher jeder schon mal und ist i.d.R. auch nichts schlimmes, wenn man ihn mal hat. Tritt er jedoch immer wieder auf oder hat man ständige und immer wieder kehrender Blasenentzündungen oder gehäuftes Jucken nach dem Sex (Pilz), ist davon auszugehen, dass der Pilz bereits im Darm Überhand genommen hat und das Immunsystem beeinträchtigt. Auch führt häufiges Antibiotika bei Blasenentzündungen oder anderen Entzündungen dazu, dass der Pilz sich ausbreiten kann (siehe Packungsbeilage vom Antibio). Grundlage dafür ist oft ein übersäuertes Milieu. Klassisches Symptom des Canadia ist der so genannte aufgeblähte Bauch (besonders nach dem essen von Kohlehydraten). Hier muss eine Milieuregulierung gemacht werden (Effektive Mikroorganismen, Probiotische Darmbakterien, Grapefruitkernöl, Propolis)

Sorry, es ist wirklich unangehm, aber eine notwendige Info! Da ich weiß, dass es viele Menschen betrifft und es oft dazu führt, dass Frauen Schmerzen beim Sex haben oder Männer Errektionsstörungen. Das wäre doch wirklich schade, wenn man deshalb auf die schönste Sache der Welt verzichten muss oder nur halb so viel Spaß dran hat….

Mehr dazu erfahrt ihr hier :

http://alt-bewährt.de/candida-pilzbehandlung/
oder unter dem Button Grundlagen

oder im folgendem Video.

Bis bald,

Eure Carolin

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COMMENT ( 1 )

  • Hallo Carolin!

    Ich sage einfach mal „Du“, da ich ein Heilpraktikerkollege, ebenfalls aus Hamburg bin…:-) Ich finde Deinen Artikel sehr schön geschrieben und für alle Laien sehr informativ, da er ein weitverbreites Problem unserer modernen Zivilisationsgesellschaft darstellt.

    Übermäßiger Zuckerkonsum ist und bleibt der Faktor für viele Stoffwechselerkrankungen, Immunprobleme und hormonelle Entgleisungen, weshalb ich grundsätzlich meinen Patienten auch eine low-carb-Ernährung empfehle. Natürlich begünstigt Zucker das Wachstum von Candiden, wie auch andere Faktoren…Antibiotikatherapien, schlechtes Immunsystem, etc.

    Ergänzend vielleicht doch, dass nicht alle Menschen afin gegenüber Candiden sind. Scheinbar spielen auch genetische Faktoren eine Rolle, inwieweit und ob sich Jemand mit Candida infiziert. Ich habe ältere Patienten in meiner Praxis betreut, die in Ihrem Leben nie eine Infektion hatten, trotz Zuckerkonsum…

    Dieses aber nur als kurze Ergänzung und soll keine Aufforderung sein, sich weiterhin ungesund zu ernähren…für die Vielzahl der Menschen gilt, was Du geschrieben hast.

    In diesem Sinne weiterhin viel Spaß in den Tropen (ich will da auch wieder hin!!)…
    Liebe Grüße
    Claus

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