Medikamente & Nebenwirkungen

Chemie versus Natur 

   

Allein der Wirkstoff Ibuprofen wurde im Jahr 2010 über 19 Millionen Mal von Ärzten verschrieben. In vielen Fällen gibt es bereits gute Alternativen, von denen die Menschen nur wenig wissen, denn oftmals haben naturheilkundliche kleinere Pharmaunternehmen nicht die finanziellen Möglichkeiten zur Werbung, wie die großen Pharmariesen.


Umweltverschmutzung durch chemische Medikamente

Um die irrsinnige Verschmutzung der Seen und Flüsse durch Medikamenten-Rückstände einzudämmen und Nebenwirkungen und Folgeerscheinungen abzumildern, muss man das Problem von Erkrankungen, vor allem der immer stärker zunehmenden Zivilisationskrankheiten, an der Wurzel anpacken. Wir werden zwar immer älter, jedoch auch immer kranker. Neuste Präventionsgesetze der gesetzlichen Krankenkassen wollen Abhilfe durch Aufklärung schaffen. Denn nicht nur bei Gelenkerkrankungen (besonders im Anfangsstadium), kann man erfahrungsgemäß durch eine Entgiftung und gesunde Lebensweise viel bewirken, sondern auch bei Alters-Diabetes, Bluthochdruck, Demenz & Co.* Genau jene Krankheitsbilder, die die finanziellen Kosten der Krankenkassen hochtreiben und dafür sorgen, dass Beiträge immer mehr ansteigen.

*kein Heilversprechen

 

 Pharmaunternehmen: Umsätze steigen

Aus einem öffentlichen Bericht der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) und Wissenschaftliches Institut der AOK (WIdO) geht hervor:

„Die Arzneimittelausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) sind 2016 erneut um 3,9 Pro- zent auf 38,5 Milliarden Euro angestiegen und liegen jetzt bei 17,0 Prozent der GKV-Ausgaben. Der Kostenanstieg von 1,4 Milliarden Euro ist trotz gestiegener Rabatteinnahmen der Krankenkassen von 3,9 Milliarden Euro und Einsparungen durch Erstattungsbeträge von 1,4 Milliarden Euro eingetreten. Dagegen war der Anstieg des Verordnungsvolumens mit 2,1 Prozent deutlich geringer. Es wurden also nicht nur mehr, sondern vor allem teurere Arzneimittel verordnet. Hauptkostentreiber waren fünf führende Indikationsgruppen, darunter vor allem Onkologika und Immunsuppressiva.

 

Onkologika*1:  5,834 Mrd. Euro (+17,2%, 858 Mio. Euro)
Immunsuppressiva*2:  4,083 Mrd. Euro (+14,3%, 511 Mio. Euro)
Antidiabetika*3: 2,274 Mrd. Euro (+ 4,8%, 104 Mio. Euro)
Antithrombotische Mittel*4: 1,845 Mrd. Euro (+14,3%, 231 Mio. Euro)
Ophthalmika*5: 1,070 Mrd. Euro (+11,1%, 107 Mio. Euro)“.

*1 Krebsmedikamente
*2 Autoimmunerkrankungen, Allergien oder überschießende Entzündungsreaktionen, Rheuma & Co
*3 Diabetes
*4 Gerinnungshemmer (Schlaganfälle, Herzerkrankungen, Thrombosen, Embolien)
*5 Augenerkrankungen (meistens altersbedingt)

 

 

 

 

 

 

Eine weitere Übersicht der WIdO der am häufigsten verordneten Medikamente aus dem Jahre 2013, allein nur in Deutschland und die entsprechenden Umsatzzahlen der Pharmariesen:

Platz 1: Ibuprofen (Schmerzmittel)
Verordnungen: 19,3 Millionen | Umsatz: 217,7 Millionen Euro

Platz 2: Levothyroxin-Natrium (Schilddrüse, Stoffwechsel)
Verordnungen: 16,7 Millionen | Umsatz: 243 Millionen Euro

Platz 3: Metoprolol (Betablocker/ Blutdrucksenker)
Verordnungen: 15,9 Millionen | Umsatz: 261,8 Millionen Euro

Platz 4: Diclofenac (Schmerzmittel)
Verordnungen: 14,3 Millionen | Umsatz: 176,5 Millionen Euro

Platz 5: Ramipril und Simvastatin (ACE-Hemmer/ Blutdrucksenker)
Ramipril-Verordnungen: 13,9 Millionen Umsatz: 190,7 Millionen Euro
Simvastatin-Verordnungen: 13,9 Millionen Umsatz: 340,3 Millionen Euro

Platz 6: Metamizol-Natrium (starkes Schmerzmittel)
Verordnungen: 13,3 Millionen | Umsatz : 180 Millionen Euro

Platz 7: Omeprazol (Säurehemmer)
Verordnungen: 12,6 Millionen | Umsatz: 458,9 Millionen Euro

Platz 8: Bisoprolol (Blutdrucksenker)
Verordnungen: 12,2 Millionen | Umsatz: 169,3 Millionen Euro

Platz 9: Pantoprazol (Säurehemmer)
Verordnungen: 12,1 Millionen | Umsatz: 352,6 Millionen Euro

https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.arzneimittel-rangliste-lieblings-pillen-der-bundesbuerger.91bcb40e-4456-4aee-aac6-a658aa51c111.html


Häufige Ursachen für diesen Medikamentenverbrauch können sein?

  • Stress, Unzufriedenheit
  • Übersäuerung Blut (fördert Gefäßablagerungen und somit Bluthochdruck)
  • Übersäuerung Darm (fördert Wasserstau, Stoffwechseleinschränkung mit Folgen von Schilddrüsenüber/ Unterfunktion, fördert Kopfschmerzen)
  • Übersäuerung Gewebe (fördert Gelenkschmerzen, Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, naturheilkundliche Ursache für Gelenkserkrankungen)
  • Toxine und Umweltgifte
  • Kohlenhydratreiche Nahrung (Zucker, Brot, Alkohol)
  • Bewegungsmangel
  • Fettreiche Nahrung
  • Nikotin- und Kaffeekonsum


Auszüge aus dem Nebenwirkungsregister (teils aus eigenen Beobachtungen):

Antibiotika:
Dysbiose im Darm (Gleichgewichtsstörung Darmflora), Verdauungsstörungen, Allergien, Canadida Albicans, Störungen des Immunsystems, Schilddrüsenfunktionsstörungen, Hormonstörungen, Depressionen und weitere Erkrankungen des Nervensystems („Bauchhirn“)

Ibuprofen, Diclofenac:
Magenschleimhautentzündungen, die bei regelmäßiger Anwendung ins chronische Stadium übergehen können. Folgen sind Störungen im gesamten Verdauungstrakt (Übersäuerung).

Paracetamol:
Irreparable Leberschäden, die schlimmsten Falls sogar bis zum Tod führen können, besonders im Alter und in Kombination mit übermäßigen Alkohol. Professor Kay Brune von der Universität Erlangen fordert sogar ein Verbot dieses Schmerzmittels.

Betablocker (Blutdrucksenker):
Schwindel; Kopfschmerz; Depressionen; Schlafstörungen; langsamer Herzschlag; Kreislaufstörungen; Störungen im Verdauungstrakt und Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit, Erbrechen, Durchfall und Verstopfungen (Reizdarmsyndrom); Muskelschwäche, Erschöpfung sowie Müdigkeit.

Omeprazol, Pantozol („Säurehemmer“):
Durchfall; Verstopfungen; Blähungen; Übelkeit; Erbrechen; Verstopfung; Durchfall; Kopfschmerzen; Schwindel; Müdigkeit; Schlafstörungen; Hautreaktionen wie Juckreiz; Ausschlag mit Hautrötung; Haarausfall; verstärkte Lichtempfindlichkeit; vermehrtes Schwitzen; Seh- und Hörstörungen; verändertes Geschmacksempfinden; Wassereinlagerungen in den Beinen; Veränderungen der Leberwerte

Simvastatin (Cholesterinsenker):
Kopfschmerzen, erhöhte Leberwerte oder auch Verdauungsbeschwerden.

Indometacin (Rheumamedikament):
Geschwüre und Blutungen des Magen-Darm-Trakts; Herzschäden

Aspirin (Schmerzmittel), Wirkstoff Acetylsalicylsäure (Blutverdünnung):
Schleimhautreizungen im Magen-Darm-Trakt, sogenannte „Sickerblutungen“; Eisenmangel; Leaky-Gut-Syndrom („Löcher im Darm“)

Antidepressiva (Antipsychotika):
Schwindel, Antriebslosigkeit, Lethargie und Verwirrtheitszuständen und Leberschäden

 

*a) https://www.wido.de/arzneiverordnungs-rep.html

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